optimale Raumwärme ~ Raumtemperatur
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Berechnung und Optimierung von Raumwärme
Die Berechnung der benötigten
Raumwärme für ein Gebäude basiert auf vielen verschiedenen Faktoren,
die alle möglichst präzise in die Kalkulation mit einbezogen werden sollten.
Zuerst müssen die äußeren Gegebenheiten berücksichtigt werden. Dazu gehört zuerst der Standort des Gebäudes,
unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Sonnenstunden und der Einstrahlung in der Region. Die Ausrichtung,
im Hinblick auf den Sonnenstand und die Einstrahlung zu bestimmten Tageszeiten.
Zudem ist auch die Anzahl, Größe und Lage der Fenster zu berücksichtigen sowie die Dichtigkeit der Rahmen und Qualität des Glases.
Gut abgedichtete und doppelt verglaste Fenster können die
Raumwärme entscheidend verbessern.
Besonders wichtig ist natürlich auch die Wärmedämmung des des Daches, der Außenfassade und der Böden, besonders wenn keine Fußbodenheizung vorhanden ist.
Als nächstes ist die Einrichtung der Räume sowie deren Größe von Relevanz. Wobei auch besonders auf eventuell vorhandene Lüftungsschächte geachtet werden sollte,
da durch das Eindringen und die Zirkulation kühlerer Luft viel
Raumwärme unnötig verloren gehen kann.
Von großer Wichtigkeit ist auch die Art der Heizungsanlage. Eine Fußbodenheizung, zum Beispiel,
verteilt die Wärme gleichmäßiger im ganzen Raum und vermittelt so das Gefühl einer um bis zu 2° C höheren
Raumtemperatur.
Auch die Art und Dauer der Raumnutzung spielt eine Rolle bei der Berechnung der benötigten
Raumwärme.
Als Richtwert hierfür gilt: Arbeit bei überwiegend sitzender Tätigkeit: 19° C - 25° C
Raumtemperatur.
Bei leichter körperlicher Betätigung empfiehlt sich eine
Raumtemperatur von 18° C - 24° C.
Falls schwere körperliche Arbeit verrichtet werden soll, reicht schon eine
Raumwärme ab 12° C aus.
Die
Raumwärme ist heutzutage von besonderer Bedeutung im Hinblick auf die enormen Kosten sowie die fortschreitende Umweltbelastung und Erschöpfung fossiler Brennstoffe.
Bei immer weiter steigenden Energiekosten ist es von großer Wichtigkeit den Verbrauch so gering wie möglich zu halten,
ohne auf den Komfort warmer, gemütlicher Räumlichkeiten zu verzichten. Deswegen ist es nötig die optimale Heizweise für ein Gebäude zu bestimmen.
Das kann je nach Bauart, Alter und Dämmung eine Fußbodenheizanlage, Anlagen mit herkömmlich Heizkörpern oder modernen Öfen sein.
Diese Heizanlagen, die mit einer
Niedertemperaturwärme die benötigte
Raumwärme sowie die Warmwasserzubereitung gewährleisten,
können mit verschiedenen Energieträgern betrieben werden. Öl, Kohle, Gas und elektrische Heizungen sind sehr weit verbreitet,
aber auch die mit erneuerbaren Energien, wie z. B. Solarenergie, betriebenen werden, finden sich immer häufiger in Neubauten.
Eine andere Möglichkeit auf Kosten und umweltbewusste Weise die nötige
Raumtemperatur zu erreichen ist,
mit Wärmepumpen oder dem Verbrennen von Holzpellets in einem speziellen Ofen, die erforderliche Energie zu gewinnen.
Wärme in einem Temperaturbereich bis etwa 130 ° C wird als
Niedertemperaturwärme bezeichnet. Bei Temperaturen über 130° C spricht man von
Hochtemperaturwärme.
Die
Niedertemperaturwärme wird zum Heizen von Gebäuden, Treibhäusern sowie zur Warmwasserzubereitung genutzt.
Im Moment wird ein Großteil der
Niedertemperaturwärme durch fossile Brennstoffe wie Öl und Kohle oder aber durch Gas und elektrische Energie.
Diese genannten Energieträger sind allerdings in der Lage
Hochtemperaturwärme zu erzeugen und werden somit nicht optimal genutzt.
Daher ist es sinnvoll die
Niedertemperaturwärme aus geeigneteren und erneuerbaren Energiequellen zu
beziehen und dadurch auch die wertvollen Ressourcen zu schützen.
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